Ein paar Wochen nach dem Tod von Großonkel Heinrich bekommt Dominik Schottner Post vom Amtsgericht. Darin: ein Testament. Das einzige, das Dominik je gelesen hat. Das Schreiben bestimmt ihn zum Erben - neben 23 anderen. Dominik ist überrascht. Onkel Heinrich war einer dieser Verwandten, zu denen er kaum eine Beziehung hatte. Und er merkt, dass sich ein unbekanntes Gefühl in ihm breit macht. Ist das Gier? Oder Neugier?

"Vielleicht hätte er uns verpflichten sollen, dass wir uns innerhalb einer bestimmten Zeit treffen und kennen lernen. Schaffen wir es nicht - kein Erbe. Das wäre ein echtes Vermächtnis, ein Dienst an der Familie gewesen. Aber die war ihm ja fremd."
Einhundert-Autor Dominik Schottner

Bei der Recherche zu seiner Einhundert-Geschichte hat Dominik Schottner viel über seine eigene Familie gelernt. Er konnte im beruflichen Auftrag seine Oma ausquetschen - die gar nicht anders konnte, als ihm Antworten zu geben. Außerdem weiß Dominik jetzt alles über Testamente und Nachlässe. Falls jemand Fragen dazu hat, kann er sich gerne an ihn wenden.