Habt ihr auch schon mal was so richtig gegen die Wand gefahren? Vielleicht was, wo auch viel Geld im Spiel war? Das sind Geschichten über die man eigentlich nicht so gerne spricht. Die FuckUp-Nights bringen sie auf die Bühne.

Bei einem Ted-Talk über eine besser Zukunftsvision oder auf einem Gründerkongress über den Erfolg der eigenen Firma reden - das kann jeder. Anders sieht das aus, wenn es um Geschichten über das Scheitern geht. Da reden wir nicht so gerne drüber. Genau das wollen die FuckedUp-Nights ändern. Eine gescheiterte Politikerin, ein gescheitertes Startup und ein Unternehmer, der viel zu hoch hinaus wollte. Das waren die Stars auf der Bühne einer der ersten deutschen FuckedUp-Nights in Berlin.

Ursprünglich kommt die Idee aus der Startup-Szene in Mexiko. Aus dem Scheitern lernen, war der Ursprungsgedanke, der mittlerweile zu einem Event geworden ist. Auf dem sich übrigens nicht über die gescheiterten Menschen auf der Bühne lustig gemacht wird. Es ist viel Empathie im Raum, beschreiben die Veranstalter solcher Abende die Stimmung. Deshalb haben die Menschen, die ihre Geschichte auf der Bühne erzählen, nichts zu befürchten. Im Gegenteil: Das öffentliche Eingeständnis des eigenen Scheiterns kann auch etwas heilsames haben. Mittlerweile gibt es die FuckedUp-Nights in 25 Ländern (hier ein paar Ausgaben auf Youtube). Wir sprechen mit den Machern der deutschen Version.

Außerdem Thema: Der Refugee Hackathon, der am Wochenende in Berlin stattgefunden hat. Über dreihundert Leute haben zusammen ein ganzes Wochenende durchprogrammiert, um Apps und Webseiten zu entwickeln, die Flüchtlingen dabei helfen sollen, sich in Deutschland zurecht zu finden. Die Initiatorin Anke Domscheit-Berg hat uns schon verraten, dass insgesamt 18 verschiedene Lösungen entstanden sind. Heute Abend verrät sie uns ihrer Lieblingsprojekte.

Zentrale Orte

Und wir sprechen über ein Blog, dass sich nicht mit Natur oder Handarbeiten oder Yoga beschäftigt, sondern mit der harten Realität vor unseren Türen. "Zentrale Orte" bloggt über das Leben in Städten, weil wir nun mal in Städten leben.