Schokolade kann jeder selber machen - mit Zutaten aus dem Netz. Wir besuchen eine Hobby-Schoko-Schöpferin, naschen selbstimportierte Kakaobohnen und gießen Rohkakao-Pralinen - die angeblich sogar gesund sein soll. Eine Stunde Netz. Jeden Mittwoch ab 20 Uhr.

Die Deutschen sind Schokoladen-Vizeweltmeister. Mehr als zehn Kilo Schokolade verzehrt der Deutsche jährlich, mehr sind es nur in der Schweiz. Gesund ist die Industrieschokolade aber nicht. Die im Frühjahr vielzitierte Studie, dass Schokolade beim Abnehmen helfen soll, war nur ein gut inszenierter Medien-Hoax.

Zwar hat die Kakaobohne einige positive Gesundheitseffekte und Inhaltsstoffe - doch der viele Zucker und die Hochtemperatur-Behandlung machen vielen wertvollen Effekten schnell den Garaus.

Die Zutaten machen den Geschmack

Johanna Engelhard sagt, ihre Schokolade sei dagegen durchaus gesund. Das Schokoladenmachen hat die Allgäuer Psychologin in Costa Rica erlernt und mit Hilfe des Buches "Kakao pur" verfeinert. Für Freunde und Familie stellt sie seitdem hobbymäßig Schokolade her, mit fair hergestellten und eigens importierten Kakaobohnen und -Butter. Und Füllungen aus Superfoods wie Carob-Pulver, Goji-Beeren, Quinoa, Berberitze und statt Zucker: Honig und Agavendicksaft.

In Ausgabe 37 von Eine Stunde Netzbasteln zeigt uns Johanna, wie man mehr oder weniger gesunde Schokolade macht. Zumindest dass es einfach ist - und das Resultat hervorragend schmeckt, das können wir bestätigen.