Leider klappt das mit dem Vertrauen nicht so richtig. Das liegt nicht an Volker Wittkamp, sondern an den Männern. Die gehen einfach nicht so gerne zum Urologen. Deshalb kommt der Urologe zu DRadio Wissen.

Volker Wittkamp beschreibt das immer mal wieder als Small-Talk-Killer auf einer Party. Am Anfang ist noch alles in Ordnung. Sanftes verbales Abtasten nach dem Motto: Und was machst Du so beruflich? Wenn Volker dann erzählt, dass er Arzt ist, folgt häufig eine Nachfrage, die es in sich hat: Welche Fachrichtung? Urologie!

Wikipedia sagt: die Urologie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen. Das bedeutet auch: der Urologe ist für Männchen und Weibchen da. In der Tat haben wohl mehr Frauen einen Urologen gesehen (Stichwort Blasen-Entzündung) als Männer. Die Männer (Stichwort Prostata und so) holen erst im Alter deutlich auf.

Traumberuf für unten rum

Volker hat Medizin in Bonn studiert und insgesamt fünf Jahre am Marien-Krankenhaus in Bergisch Gladbach gearbeitet. Irgendwo auf diesem Weg ist die Entscheidung gefallen, Urologe zu werden.

In Eine Stunde Talk erzählt Volker von seinem Traumberuf, von Krampfadern am Hoden und von Opa Josef.