Jennifer Lawrence verdient weniger als ihre männlichen Kollegen und ärgert sich vor allem über sich selbst. Weil sie eigentlich auch gar nicht so viel Geld will. Liegt am Verhandlungstyp. Trotzdem ist da mehr zu holen - mit der richtigen Taktik.

"Darfs ein bisschen mehr sein?" - diese Frage hören wir vielleicht beim Metzger, aber ganz sicher nicht vom Chef. Nein, um die Gehaltserhöhung müssen wir uns schon selber kümmern. Jutta Portner ist Karrierecoach und unterscheidet zwei Typen.

Dem kompetitiven Typ kommen Gehaltsverhandlungen ganz gelegen. Er ist gewinnorientiert und möchte das Maximum für sich rausholen. Der kooperative Typ hat es da schon schwieriger. Er möchte das Beste für beide rausholen, auch wenn das für ihn selber im Zweifel einen Nachteil bedeutet.

Gemeinsamkeiten feststellen

Bevor es ums Verhandeln geht ist es wichtig, sich intensiv mit der eigenen Position auseinanderzusetzen. Was kann ich, welche Qualifikationen kann ich ins Spiel bringen, was kann ich damit maximal verdienen und vor allem: womit wäre ich zufrieden, also was brauche ich eigentlich. Auch Sachleistungen wie ein Jobticket oder ein Laptop für zu Hause können ein Angebot durchaus aufwerten.

Im Gespräch selber kommt es dann vor allem auf eine gute Atmosphäre an. Tipp von Karrierecoach Jutta Portner: im Smalltalk vorher Gemeinsamkeiten feststellen. Menschen für die ich Sympathie empfinde, denen gönne ich auch mehr Profit.

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