Draußen kommt der Sommer und darum wollen wir selbst Eis machen - mit Eismaschine, ohne Eismaschine und ganz einfaches Wassereis. Moritz Metz zeigt, wie das geht.

Diese Wochenende sollen die Temperaturen mancherorts die 30 Grad übersteigen - Eis ist dann in aller Munde, fast acht Kilo verzehren wir pro Jahr. Entweder industrielles Impulseis aus der Packung oder kugelweise von der Eisdiele. Am beliebtesten sind traditionelle Sorten wie Vanille, Schokolade, Haselnuss, gefolgt von Erdbeere. Dabei locken immer mehr Hipster-Varianten wie "Erdbeer-Agave", "Gurke-Zitrone-Minze", "Sorbet indische Mango" oder "Vanille-Ziege" - aber das können wir mindestens genauso gut!

Denn Eis lässt sich ganz einfach selber machen. In DRadio Wissens zweiwöchentlicher DIY-Gala Eine Stunde Netzbasteln probieren wir drei verschiedene Zubereitungsverfahren aus; mit den Eisliebhabern und Radiojournalisten Julia Eikmann und Nicolas Semak sowie zahlreichen Zutaten.

Eismaschine

Mit einer gebrauchten 15-Euro-Eismaschine rühren wir zuerst klassisches Erdbeer-Eis aus Sahne, Zucker und frischen Erdbeeren - kulinarisch ein Hit!

Ohne Eismaschine

Fast genauso bezauberndgelingt der Trick mit der Plastic-Bag-Icecream, der sich physikalische Gesetze zu eigen macht: Einen Beutel mit flüssiger Eis-Masse (z.B. "Sahne-Banane-Habanero") geben wir in einen großeren Beutel mit Eiswürfeln - und dazu einige Prisen Salz. Hierdurch sinkt beim Schütteln der Schmelzpunkt der Eiswürfel, die daraufhin so kalt werden, dass das Speiseeis im inneren Beutel quasi schockgefroren wird. Handschuhe sind dabei Pflicht!

Wassereis

Bei den herkömmlichen Wassereis-Formen fürs Tiefkühlfach sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Wir kredenzen Sorten wie Orange-Minze, Rote-Beete-Yoghurt, Sanddorn-Ingwer-Stevia und natürlich: Radler-Wurst. Eis ist immer eine vernünftige Angelegenheit.