Hitzefrei gibt's nur an Schulen - an der Uni? Muss man da halt durch.

Bei Prüfungen steigt aber womöglich das Risiko, schlechter abzuschneiden. Ein Wirtschaftswissenschaftler der Uni Harvard hat zu Millionen von Prüfungsterminen in New York die Tagestemperatur herausgesucht und sie mit den Noten verglichen. Heraus kam: Wenn draußen 32 Grad herrschten, fielen 12 Prozent mehr Prüflinge durch als bei angenehmen 22 Grad draußen. Auch wenn es über das Jahr verteilt mehr richtig heiße Tage gab, wurden die Noten schlechter. Dabei haben die meisten Unterrichtsräume eine Klimaanlage - die funktioniert aber oft nicht oder macht viel Lärm.

Dass unser Körper mit Hitze nicht gut klar kommt, belegen einige andere Studien. Zum Beispiel wird in Fabriken weniger produziert, wenn es heiß ist. Anscheinend werden Menschen auch leichter wütend - laut einer Studie aus den USA wird mehr gehupt, wenn es wärmer ist. Es werden auch mehr Morde begangen, dabei spielen aber vermutlich noch andere Faktoren eine Rolle.