Den "Alternativen Nobelpreis" bekommen dieses Jahr unter anderem eine regierungskritische Zeitung in der Türkei und eine Hilfsorganisation in Syrien.

Die "Weißhelme" werden für ihren Einsatz in dem Bürgerkriegsland bei der Rettung von Zivilisten geehrt. Nach Angaben der Right-Livelihood-Stiftung geht der Preis zum ersten Mal nach Syrien.

Die türkische Zeitung "Cumhuriyet" wird ausgezeichnet für ihren - Zitat - "unerschrockenen investigativen Journalismus und ihr bedingungsloses Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, trotz Unterdrückung, Zensur, Gefängnis und Morddrohungen". Gegen den ehemaligen Chefredakteur der Cumhuriyet läuft in der Türkei gerade ein Prozess wegen angeblicher Terrorunterstützung.

Der Alternative Nobelpreis geht dieses Jahr auch an zwei Aktivistinnen, die sich für Frauen- und Menschenrechte einsetzen. Der Preis hat nichts mit den anderen Nobelpreisen zu tun und wird durch Spenden finanziert.