Im Arktischen Ozean sitzen gerade fünf russische Wissenschaftler fest, weil sie von Eisbären umzingelt sind.

Seit zwei Wochen schon können die Wissenschaftler ihre Wetterstation auf der kleinen Insel Troynoy nördlich von Sibirien nicht verlassen. Zehn erwachsene Eisbären und ihre Jungtiere belagern das Quartier. Ein Hund, der zur Wetterstation gehörte, wurde getötet.

Eine russische Nachrichtenagentur meldet jetzt, dass ein Hubschrauber heute Hilfe gebracht hat: drei Hunde und Leuchtfackeln, um die Eisbären zu vertreiben. Diesen Sommer leben auf der Insel im sibirischen Meer besonders viele Eisbären. Normalerweise sind es drei bis vier, dieses Jahr sind es mindestens zehn.