Graupapageien sind intelligent und sprachbegabt - und deswegen als Haustier sehr beliebt.

Leider werden sie dafür aber auch besonders oft als Wildtiere gefangen - häufiger als andere Vogelarten. Die Weltartenschutzkonferenz schiebt da jetzt einen Riegel vor und hat die Graupapageien unter besonderen Schutz gestellt. Tiere aus der Wildnis dürfen nicht mehr kommerziell gehandelt werden. Ein große Mehrheit hat sich für das Handelsverbot ausgesprochen. Besonders afrikanische Länder und die EU hatten sich dafür eingesetzt.

In vielen Ländern fast verschwunden

Graupapageien stammen aus Zentral- und Westafrika. Nach Angaben der Tierschutzorganisation Pro Wildlife sind in den letzten 40 Jahren mindestens eine Million Graupapageien in der Wildnis gefangen und exportiert worden. Susan Liebermann von der Wildlife Conservation Society sagt, dass es in Ländern wie Benin, Kenia oder Tansania schon fast keine Graupapageien mehr gibt.

"Wenn der Graupapagei sprechen könnte, und das kann er ja, würde er sagen: Danke!"
Susan Liebermann, Wildlife Conservation Society

Wie gut die Tiere sprechen und auch denken können, hat zum Beispiel der berühmte Alex gezeigt; er konnte mehrere Farben und Formen unterscheiden und sogar zählen. Alex ist schon seit ein paar Jahren tot, seine Ersatzmutter, die US-Forscherin Irene Pepperberg, forscht aber noch immer an Graupapageien. Sie sagt: Die Vögel sind so clever wie ein Fünfjähriger.

Die Weltartenschutzkonferenz tagt bis Mitte der Woche in Südafrika, um Regeln für den Handel mit gefährdeten Arten festzulegen.