Krawall im Fußballstadion kann für die Störer in Zukunft richtig teuer werden.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Vereine den Schaden, der ihnen durch die Krawalle entsteht, von den Tätern zurückfordern können (Im Bild brennen Bengalische Feuer beim DFB Pokal Finale am 30 Mai 2015 in Berlin). Das gilt vor allem auch für Geldstrafen, die der Deutsche Fußballbund nach Krawallen normalerweise gegen den betreffenden Verein verhängt.

Im konkreten Fall ging es um einen Fußball-Fan, der im Stadion einen Böller geworfen hat. Dabei waren in Köln mehrere Zuschauer verletzt worden. Der 1. FC Köln musste 50.000 Euro Strafe zahlen und weiteres Geld in Anti-Gewalt-Projekte stecken.