Wenn Männer ins Fitnesstudio gehen, dann machen sie das oft mit einem schlechten Gewissen.

Das haben Psychologen aus Großbritannien und Australien herausgefunden. In ihrer Studie haben sie 100 Männer nach ihren Gründen befragt, warum sie ins Fitnesstudio gehen. Die Probanden mussten außerdem einen Test machen, bei dem ihre unbewussten Trainings-Motivationen abgefragt wurde.

Heraus kam: Sehr viele Mänenr schämen sich für ihren Körper. Sie finden sich zu dick und haben das Gefühl, dass ihre Umwelt sie wegen ihres Körpers unter Druck setzt - zum Beispiel durch Bilder perfekter Körper.

Als Trainingsmotivation sind solche Gefühle aber eher ungeeignet. Denn die Studie zeigt: Je größer diese Gefühle von Druck und Scham, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Männer ungesund trainieren - entweder zu unregelmäßig, oder zu hart. Die Autoren der Studie sagen, Trainer sollten deshalb bei ihren Schützlingen eher positive Gefühle fördern. Zum Beisiel den Stolz auf Erfolge und Freude an der Bewegung.