Oft reicht ein Tropfen Blut, Speichel - oder ein winziger Hautfetzen. Solche Spuren enthalten DNA und helfen der Polizei, einen Täter zu finden.

Das Problem: DNA-Spuren können sich durch Umwelteinflüsse verändern, sodass sie kein eindeutiges Beweismittel mehr sind. Forscher aus den USA haben deshalb nach einer robusteren Alternative gesucht. Und auch schon einen Kandidaten gefunden. Nämlich Proteine im menschlichen Haar.

Die Forscher untersuchten Haarproben von 76 nicht-verwandten Menschen. Und dazu noch Haarreste von sechs Verstorbenen, die teilweise schon hunderte Jahre tot waren. Damit wollten sie zeigen, wie lange die Haarproteine noch zu gebrauchen sind.

In den Proben fanden die Forscher tausende verschiedene Proteine. Sie meinen, dass man damit theoretisch einen Täter eindeutig identifizieren kann. Und zwar mit nur einem einzigen Haar. Allerdings sei die Methode noch zu ungenau, um jetzt schon DNA-Analysen zu ersetzen.