Bei der Atomkatastrophe in Fukushima 2011 haben tausende Menschen ihr Zuhause verloren.

Doch die Evakuierungszonen werden langsam zur Heimat für immer mehr Wildtiere, zum Beispiel Wildschweine, Bären und japanische Marderhunde. Laut einer Erhebung der Uni Fukushima leben dort vier- bis fünfmal so viele Tiere wie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der Grund: Wenn sie von Menschen ungestört sind, finden die Wildtiere leichter Futter. Die Tiere könnten ein Problem werden, wenn die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren wollen.

Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben und ein Tsunami im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi eine Kernschmelze ausgelöst. Etwa 170.000 Einwohner mussten die betroffenen Gebiete verlassen. Der Staat lässt inzwischen große Flächen dekontaminieren - trotzdem können viele noch immer nicht in ihre Häuser zurück.

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