Es erinnert ein bisschen an den Abgas-Skandal bei VW.

Umweltschützer aus den USA werfen den Herstellern von Fernsehern vor, dass sie bei den Angaben zum Energieverbrauch schummeln. Darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Umweltschutzorganisation NRDC sagt, dass bei der internationalen Prüfung, wie viel Strom ein Fernseher verbraucht, immer das gleiche Testvideo abgespielt wird. Und dass die Hersteller ihre Geräte so einstellen, dass sie genau bei diesem Testvideo deutlich weniger Strom verbrauchen als im normalen Betrieb, also wenn andere Bilder laufen.

Die Umweltschutzorganisation hat insgesamt sieben Modelle untersucht - von Samsung und LG. Die verkaufen weltweit und auch europaweit die meisten Geräte. Die Hersteller bestreiten die Vorwürfe. Samsung sagt, dass der angegebene Energiewert bei allen Fernsehern stimmt, bei denen die Werkseinstellung nicht verändert wird. Und LG sagt, man halte sich an alle Vorgaben und arbeite nicht mit Schlupflöchern.