Nach der Massenstrandung von Grindwalen im Süden von Neuseeland gibt es gute Nachrichten: Mehr als 200 weiteren Tieren ist es gelungen, wieder in tiefere Gewässer zurückzuschwimmen.

Seit Freitagmorgen waren insgesamt rund 650 Grindwale auf der Südinsel gestrandet. Trotz der Hilfe vieler Freiwilliger starb über die Hälfte der Tiere. Die Wale zurück ins Meer zu ziehen, ist nicht leicht, weil die Tiere etwa sechs Meter lang und bis zu zweieinhalb Tonnen schwer sind.

Helfer im Rettungseinsatz für einen Grindwal
© Tim Cuff/NZ Herald/dpa

Der Grund für die Massenstrandung ist unklar. Die Walschutzorganisation Jonah vermutet, dass hohe Temperaturen die Tiere fehlgeleitet haben könnten. Möglicherweise ist unter den Tieren auch eine Krankheit ausgebrochen. Bekannt sind Fälle, in denen Wale einem kranken Leittier ans Ufer folgen.

Die neuseeländischen Behörden sagen, dass es so ein Walsterben schon mehr als 30 Jahre nicht gegeben hat.

Tote Grindwale am Strand
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