Schlechte Laune gerade? Schön für euch.

Psychologen aus Montreal in Kanada haben fast 190 Studenten während ihres Studiums begleitet. Sie haben immer wieder deren psychische Verfassung und ihre Prüfungsergebnisse abgeglichen. Nach vier Jahren kommen die Forscher zu dem Schluss: Am erfolgreichsten sind diejenigen, die zwar die meiste Zeit positiv und glücklich sind, die aber auch Phasen haben, in denen es ihnen schlecht geht. Die Forscher begründen das in einem Fachmagazin so: Wir denken oft, dass mies drauf sein prinzipiell schlecht für uns ist. Wenn man aber generell ein glücklicher Mensch ist, dann können negative Phasen sogar motivierend sein. Sie können einem sagen, dass es eine Herausforderung gibt, der man sich stellen muss. Die schlechtesten Studienergebnisse hatten Studenten, die sehr oft negativ drauf waren und selten über positive Stimmungen berichteten.

Die Forscher finden, dass Studenten beigebracht werden müsste, wie sie mit negativen Gefühlen umgehen sollen und dadurch sogar produktiver werden können.