Ein Vibrator ist eine ziemlich private Angelegenheit.

Es geht eigentlich niemanden etwas an, wann man ihn benutzt und in welchem Modus. Das findet auch eine US-Amerikanerin und verklagt deshalb den Entwickler einer Vibrator-App. Wie US-Medien berichten, sammelt die App nämlich all diese pikanten Daten. Das Unternehmen Standard Innovation streitet das nicht ab, findet es aber auch nicht verwerflich. Nicht personenbezogene Daten auszuwerten, das sei gängige Praxis. Und die eigene E-Mail-Adresse müsse man ja nicht angeben.

Sex über Bluetooth

Vibrator Apps machen es möglich, dass Nutzerinnen auf ihrem Handy selbst Vibrationsmuster kreieren können, die dann auf den Vibrator übertragen werden. Außerdem können sie per Chat und Video in Kontakt zu anderen Leuten treten. Auch diese intimen Unterhaltungen laufen über den Server des Herstellers. Andere können außerdem das Gerät über die App auch aus der Entfernung steuern.

Die Klägerin will, dass das Unternehmen das Datensammeln lässt und fordert Schadenersatz. Sie erklärte, dass sie hofft, dass auch andere Nutzerinnen entschädigt werden.