Es klingt ziemlich radikal, was zwei der bekanntesten Zukunftsforscher fordern:

Wer keine Kinder oder höchstens eins hat, soll belohnt werden, so wird die Überbevölkerung gelindert. Hohe Erbschaftssteuern - zugunsten der Allgemeinheit. Mehr Steuern auf ungesunde Produkte und nur noch ein Prozent Wachstum für Volkswirtschaften. Das sind nur ein paar der Vorschläge von Jorgen Randers und Graeme Maxton an den Club of Rome.

In dem Club of Rome haben sich Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft aus mehr als 30 Ländern zusammengeschlossen. Die Organisation setzt sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit ein. Und dazu könnten die jetzt in Berlin gemachten Vorschläge beitragen. Die Präsidenten des Clubs sagten, sie sähen darin eine Vielzahl guter Ansätze. Eine Forderung der Autoren ist auch mehr Urlaub. Zwei zusätzliche Urlaubstage könnten die Arbeitslosigkeit senken.

Den Club of Rome gibt es seit 1968. Anfang der 70er Jahre kam sein bis heute viel beachtetes Buch "Die Grenzen des Wachstums" heraus.