Klopapier alle? Waschmittel auch? Kein Problem - einfach den Knopf drücken und die Bestellung wird geliefert. Amazon will uns mit dem Dash-Button das Leben versüßen. Unser Reporter Stephan Beuting fragt sich, warum das Drücken von Knöpfen so faszinierend ist. Dabei entwickelt er gleich selbst ein paar Ideen.

Die Dash-Buttons lassen sich auf fast jede Oberfläche kleben oder man legt sie einfach irgendwo hin. Jeder Knopf steht für ein bestimmtes Produkt - nicht zu übersehen an den Firmenlogos, die auf die Buttons aufgedruckt sind.

Drückt ihr den Button, bestellt ihr das jeweilige Produkt. Dafür nimmt der Knopf per WLAN Verbindung mit eurer Handy-App von Amazon auf. Die Order wird verschickt und das Produkt geliefert.

In Deutschland gibt es erst einmal Dash-Buttons für 35 Produkte: von Katzenfutter, über Geschirrspülmittel bis hin zu Haarentferner.

In den USA gibt es das Angebot schon länger und mittlerweile für 150 Produkte. Doch die Kunden nörgeln: Die Preise der Waren, die per Dash-Button verkauft werden, seien gestiegen. Außerdem kritisieren Datenschützer, dass Amazon mit dem Knopf viele Informationen über die Konsumenten sammelt.

Unser Netzautor Andreas Noll erklärt das neue Angebot von Amazon
"Man bindet sich durch den Dash-Button natürlich stark an eine Marke und ein Produkt. Und man vergleicht so nicht mehr die Preise."

Aber Knöpfe faszinieren. Es ist wie Magie: Man drückt und etwas passiert. Und wenn der Dash-Button erst einmal Alltag ist, wird das unsere Welt verändern. Raucher werden sich ihren Zigaretten-Button in den Aschenbecher kleben. Über der Hausbar kannst du mit deinem Button für den teuersten Gin super angeben. Und die Katze bestellt sich endlich ihr Futter selbst.

Ach ja, das gibt es auch...