Ein kurzes "Pling", dann ist die Tiefkühlpizza fertig, die Nudeln sind fast wie neu. Doch die Mikrowelle hat einen schlechten Ruf. Vielleicht liegt es an den elektromagnetischen Wellen, die man nicht sehen, aber dafür fürchten kann? Trotzdem: Fast drei Viertel aller Haushalte besitzen eine Mikrowelle. Zeit für Experimente und Netzbasteln rund um den Zauberkasten.

Im Netz kursieren nicht nur kritische Stimmen, sondern auch tonnenweise Mikrowellen-Tricks, Erklär-Videos, Erfindungen und Experimente, bis hin zum Mythos vom Haustier in der Mikrowelle. In "Eine Stunde Netzbasteln" will Mdoerator moritz Metz herausfinden: Wie funktioniert die unsichtbare Erwärmung? Ist sie ungesund? Wie sollte man mit der Mikrowelle umgehen? Und für welche Zwecke kann man Mikrowellen sonst noch alles nutzen?

Abenteuer mit der Mikrowelle

Live aus dem Berliner Radiobüro probieren wir Mikrowellenrezepte für Popcorn und Kartoffelchips, toasten Marshmallows, testen den Plasma-Trauben-Trick, deaktivieren einen RFID-Chip, brennen eine CD und legen zum Schluss vielleicht noch ein Ei in den elektromagnetischen Wellenpool.

Netzbastel-Moderator Moritz Metz hat übrigens noch nie eine Mikrowelle besessen, hat sich aber für diese Sendung ein gebrauchtes Exemplar besorgt, für 20 Euro.

Moritz Metz bastelt an einer Mikrowelle herum.
© DRadio Wissen
Das ist Moritz Metz' erste Mikrowelle. Und er bastelt gerne. Gute Kombination.

Moritz' Unkenntnis ist kein Problem, Erfahrung und Expertise bringen die Studiogäste mit: Miriam Sandabad, Journalistin aus dem Radiobüro, ist nicht nur Gastronomen-Tochter sondern auch zuhause mit einer Mikrowelle aufgewachsen. Und Christopher Raschpichler hat als Doktorand der physikalischen Chemie an der FU Berlin ohnehin Ahnung von der unsichtbaren Materie aus der Mikrowelle.