Das Konzept kommt aus Kalifornien, die Gäste aus der ganzen Welt: Auf einem Gelände eines alten Postbahnhofs lief vergangenes Wochenende die erste Maker Faire Berlin - eine bunte Bastlermesse, die fast 8000 Besucher und 120 Aussteller angelockt hat - und natürlich auch unseren Netztüftler Moritz Metz.

3-D-Drucker sind ein alter Hut auf der Maker Faire Berlin, aber es gibt Erfindungen, die das Drucken vereinfachen. Brickify.it ist ein Projekt, bei dem die Macher auf eine Mischung aus 3-D-Druck und Legosteinen setzen. Wer ein neues Produkt entwickelt, das aus dem Drucker kommt, muss unter Umständen lange warten, bis er es endlich testen kann. Mithilfe einer Software von Brickify.it lässt sich das Produkt nun zerlegen, einerseits in Teile aus dem 3-D-Drucker und andererseits in Elemente, die vorübergehend aus Lego gebaut werden können.

Longboards sind derzeit voll im Trend. Auf dem Makers Faire zeigt Jonas eine Version, mit der man noch viel schneller vorankommt: Das Longboard besteht aus einer Multiplex-Platte und hat einen kleinen Elektromotor. "Ursprünglich waren das zwei Akkus vom Fahrrad, die haben wir unter das Board geklebt. Und wir steuern das ganze mit einem Micro-Controller", erklärt Jonas, einer der Entwickler. Das Brett ist mit ungefähr 30 bis 35 Kilometer pro Stunde ziemlich schnell.

"Wir sind damit noch nicht so viel gefahren. Wahrscheinlich würden wir auch Probleme mit der Polizei bekommen - ich glaube ab 25 Kmh muss man Fahrzeuge zulassen."
Jonas aus Rheine

Dadamachines - das ist das Masterprojekt von Johannes. Klöppel, Xylophon und Trommeln, die per Tablet-App gesteuert werden. Die Idee ist, einen Robotik-Baukasten für Musiker und für Kinder zu entwickeln. Außerdem hat unser Reporter Moritz Metz Nicole Strohschein auf der Maker Faire getroffen. Sie hat mit Glückswerk ein neues Bastelmagazin an den Kiosk gebracht. Jasper zeigt mit dem Portal iFixit anschaulich, wie man Geräte zerlegt und repariert.