Nicht nur in Südamerika auch bei uns trinkt man sie überall: Sprudelnde Eistees aus den Blättern des Matestrauchs. Auf Hackerkongressen gibt es sogar DIY-Workshops dazu. Moritz Metz testet sein Eigenbrau-Geschick in Netzbasteln.

Halb Südamerika genießt den zartbitteren, koffeinhaltigen Mate-Tee ungesüßt per Bombilla-Spezialstrohhalm, hiesige "Hackerbrause" ist oft übermäßig gezuckert.

In Netzbasteln bei Dein Sonntag mischen wir uns das Getränk deshalb einfach selbst!

Netzbastler Moritz besorgt dafür beim Berliner Meta-Mate-Laden zwei unterschiedliche Yerba-Mate-Tees, die er im Verhältnis 1:3 bei gut 70 Grad für eine Stunde köcheln und über Nacht durchziehen lässt. Das Ergebnis ist ein starkes Mate-Konzentrat, das mit herkömmlichem Sprudelwasser hervorragende Mate-Momente zaubert.

Diese Misch-Methode ist der wohl beste Weg zur selbst gemachten Hackerbrause - schließlich war Moritz' Experiment, puren Matetee mit einem normalen Wassersprudler zur Brause zu machen, unter viel Schaumbildung glamourös gescheitert.