Moritz Metz bastelt einen nachhaltigen Weihnachtsbaum aus Pappe: umweltfreundlich, transportabel, bemalbar, recyclingfähig. Einziger Nachteil: Riecht nicht.

Zum echten Weihnachtsfeeling gehört ein Christbaum, ordentlich behängt, am besten noch mit Bienewachskerzen bestückt - und das ganze Wohnzimmer riecht nach Weihnachten. Aber: Weihnachtsbaum-Plantagen sind alles andere als nachhaltig. Dort wird gespritzt und gedüngt, damit die Tannenbäume wie aus dem Bilderbuch aussehen. Für diese Weihnachten werden wohl wieder rund 25 Millionen Weihnachtsbäume geschlagen, die dann spätestens nach Mariä Lichtmess entsorgt werden.

DIY-Weihnachtsbaum

Eine Alternative wäre für Moritz ein Bio-Weihnachtsbaum, wenn da nicht der weite Transportweg hinzukäme. Selber schlagen? Da hat er leider schon die Anmeldefrist verpasst. Wäre noch der Weihnachtsbaum im Topf. Aber wohin damit nach Weihnachten? Moritz hat keinen Garten. Ein Plastikbaum? Den er praktischerweise im Keller übersommern könnte? Doch die Klimabilanz eines Plastik-Weihnachtsbaumes ist so viel schlechter als die eines echten.

Deshalb: der Weihnachtsbaum aus Pappe nach einer Bastelanleitung aus dem Netz. Und damit der Pappbaum auch riecht, bestreicht DRadio-Wissen-Netzbastel-Experte Moritz Metz ihn mit Tannenöl.

Weihnachtsbaum-Basteln in Bildern:

Moritz arbeitet nicht das erste Mal mit diesem extrem vielseitigen und irgendwie ästhetischen Werkstoff Pappe. Außer dem Saisonartikel Weihnachtsbaum hat er auch schon VR-Brillen und laufende Roboter gebastelt. Der große Vorteil von Pappkarton: Er wird aus Altpapier und Zellstoff hergestellt.

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