Keine App ist öfter auf deutschen Smartphones installiert. Die ersten Redaktionen testen den Einsatz von WhatsApp. Kommt jetzt der Smiley-Journalismus? Eins der Themen in Eine Stunde Was mit Medien.

WhatsApp polarisiert. Facebook bezahlte Milliarden für die Übernahme des Messengers. Zwar steht WhatsApp wegen seiner Sicherheitsmängel oft in der Kritik, die Masse stört sich nicht dran. In Deutschland gibt es mehr aktive Nutzer, als bei Facebook. Kein Wunder, dass sich auch Medienmarken für den Einsatz von WhatsApp interessieren.

WhatsApp als Vertriebskanal

Verschiedene Radiostationen nutzen bereits WhatsApp als Rückkanal, um Sprachnachrichten von Hörern zu empfangen. Die Nachrichtenportale Focus Online und RP Online gehörten zu den Ersten, die einen Sharing-Button eingeführt haben - andere Redaktionen haben angefangen, sogar eigens Nachrichten über die App zu verbreiten. Die Faszination ist groß, die Unterstützung seitens WhatsApp ist bisher mangelhaft.

Die britische BBC und der Schweizer Sender SRF haben als eine der ersten Medienhäuser auf WhatsApp als Vertriebskanal gesetzt. Konrad Weber ist Multimedia-Journalist beim SRF und berichtet in dieser Ausgabe von den ersten Erfahrungen.

Auf Einladung des Deutschlandradio Lab haben sich am Mittwoch in Berlin zahlreiche Medienmenschen getroffen, um über die Zukunft des Hörfunks zu diskutieren. Die Herausforderungen des Digitalfunks, aber auch der technische Wandel spielten dabei eine Rolle. So stellt sich die Frage, ob im Auto überhaupt noch Audio konsumiert wird, wenn es selber fahren kann. Markus Heidmeier gehört zum Deutschlandradio Lab und berichtet in Eine Stunde Was mit Medien, welche Erkenntnisse er von diesem Tag mitgenommen hat.

Unter dem Hashtag #Radio21 sind auf Twitter zahlreiche Kommentare von der Veranstaltung zu finden. Ein ausführliches Liveblog gibt es hier.

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